[REPLY]
Ich lese die Süddeutsche schon seit Jahren gerne. Anfangs noch ausschließlich auf Papier, mittlerweile immer häufiger auch online. Die Website der Süddeutschen ist gut aufgebaut und angenehm zu lesen. Besonders die News aus Politik und Kultur und die Panoramasparte gefallen mir. Je nach Zeit lese ich aber gerne alle aktuellen Meldungen. Das verschafft einen guten Rundumblick über das aktuelle Geschehen. Dabei werden aktuelles Geschehen und Sachverhalte kritisch hinterfragt und informativ aufbereitet.
Ich mag den Stil der Süddeutschen gerne, insbesondere den der Kolumnen. Einige der Autoren haben einfach einen tollen Stil und schaffen es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Die Kritik funktioniert hier zum Teil mit einer guten Portion Selbstironie, zu der auch der Leser angehalten ist.
Da ich kein zahlender Kunde der Süddeutschen Online bin, kann ich mich dabei natürlich nur auf die frei zugänglichen Artikel beziehen. Aber auch ohne Abo bietet die Seite reichlich guten Lesestoff. Von mir gibt es klar einen Daumen hoch für die Onlineversion der Süddeutschen Zeitung.
Ich wurde bisher noch nicht von der Süddeutschen enttäuscht, beziehe mich aber explizit auf die Internetseite, da es hier um sueddeutsche.de geht, nicht um die Printausgabe.
Ich beziehe keine gedruckte Zeitung mehr und bin auch kein Premiummitglied auf sueddeutsche.de, bringe also letztlich überhaupt kein Geld ein, da ich ebensowenig auf Werbung klicke. Trotzdem finde ich das Angebot sehr gut und informativ und immer sehr aktuell. Sollte ich jemals eine Printzeitung abonnieren, wäre ich versucht wegen der inhaltlich positiven Erfahrungen auch dann die Süddeutsche zu bestellen.
Es sei hier einmal von dem mehr und mehr linksorientierten Inhalt dieser Zeitung abgesehen, deren Artikel für mich unerträglich geworden waren. Die für mein Empfinden von einer ständigen Sozialneidhaltung durchdrungenen Beiträge vor allem eines bestimmten Verfassers, der heute sogar Mitglied der Chefredaktion ist (wegen dieser Beiträge?), wären für mich allein schon als Grund zur Abonnementkündigung ausreichend gewesen.
Hier soll es jedoch um das Trauerspiel gehen, das für den Vorgang der Kündigung eines Abonnements der Süddeutschen Zeitung notwendig war, wobei dieses Abonnement übrigens im vorliegenden Fall fünfzig Jahre bestanden hatte. Auch schon vor dieser Kündigung war für mich etwa aufgrund der Behandlung bei ausfallender Zustellung klar, daß es sich hier um eine dieser Firmen handelt, die noch nicht begriffen haben, daß ihre Existenz allein durch ihre Kunden gewährleistet ist.
Zunächst kündigte ich über die verschlüsselte Verbindung eines zur Informationsübermittlung an diese Zeitung angebotenen Webformulars mit entsprechender vom System erzeugter Quittierung, die allerdings nur in der Mitteilung bestand, daß die Übermittlung erfolgreich gewesen sei, ohne zu bestätigen, was mitgeteilt wurde. Als nach drei Tagen keine konkrete Kündigungsbestätigung vorlag, kündigte ich nochmals auf dem gleichen Wege. Auch nach weiteren fünf Tagen hatte ich immer noch keine Kündigungsbestätigung, sodaß ich befürchten mußte, die Kündigungsfrist zu verpassen und daher jetzt doch tatsächlich gezwungen war, zur Postfiliale zu dackeln, um dort die Kündigung in Papierform per Einschreiben aufzugeben. Auch auf elektronischem Wege kündigte ich noch ein weiteres Mal.
Jetzt erst war man so gnädig, mir eine Kündigungsbestätigung zu schicken und zwar als ganz normale E-Mail, also nicht etwa mit papierhafter Briefpost, was man selbst aber offenbar vom König Kunden erwartet. Leider stand auf dieser Bestätigung kein Termin, ab wann die Kündigung wirksam sein sollte. Als dann nach dem von mir gewünschten Termin die Zeitung weiterhin kam, kündigte ich noch einmal, jetzt zum fünftenmal. Daraufhin erhielt ich endlich ein auf eine Woche vor dem gewünschten Termin datiertes papierhaftes Schreiben, auf dem auch der Kündigungstermin bestätigt wurde, und daß man noch einmal kostenlos für einen Monat von der Vorzügen dieser Zeitung überzeugen wolle. Allerdings hatte man offenbar von Kunden wie mir jetzt genug, sodaß die Belieferung nicht diesen kostenlosen Monat durchhielt, sondern mittendrin dann abgebrochen wurde.
Da hatte ich noch einmal Glück gehabt. Weil durch das ständige Hinausziehen einer Kündigungsbestätigung zuletzt nämlich die Kündigungsfrist fast überschritten worden wäre, hätte ich dieser Firma sonst noch für drei Monate lang die Abonnementgebühr für ihre ungeliebte Zeitung in den Rachen werfen müssen. Und hier bin ich bei einer ganz wichtigen Warnung an alle, die meine Zeilen jetzt lesen. Man ist nämlich versucht, den Einzug der Abonnementgebühren jährlich statt monatlich oder dreimonatlich vornehmen zu lassen, weil dann das Abonnement ein bißchen billiger ist. Hier sei eindringlich darauf hingewiesen, daß man dann die Zeitung nicht mehr kündigen kann, bevor dieses Jahr abgelaufen ist, und man unter Umständen somit ein ganzes Jahr lang (immerhin etwa 500 Euro) bezahlen muß, wenn man den Kündigungstermin (vier Wochen vor Beginn des jeweils nächsten Belieferungszeitraums) gerade verpaßt hat. Und wenn gekündigt wird, dann am besten ganz und gar frühzeitig oder per Einschreiben mit Rückschein, wenn nicht gar über eine Zustellung per Gerichtsvollzieher!
Leider ist die Vergabe von weniger als zwei Sternen hier bei TRUSTPILOT nicht möglich, da ein einziger Stern speziell bei TRUSTPILOT einen Betrugsfall bedeuten würde, was ich natürlich ohne diesbezügliche rechtskräftige Entscheidung eines Gerichts nicht behaupten darf und auch nicht tue. Ansonsten würde ich gerne null Sterne verleihen.
jedoch zum großen Teil für Süddeutschland relevant, da ich in NRW lebe, war für mich nicht ganz so viel interessantes dabei.
Insgesamt sind die Nachrichten so wie sie sein sollen, sachlich und gut strukturiert.
Würde ich in Bayern wohnen könnte ich mir vorstellen sie zu abonnieren.
Get to know your customers. Simply claim your company now. Get real customer insight and respond to your reviews. It's free.