Daniela Heiser´s profile

Reviews (7)

Amazon

Aber warum darf hier jeder verkaufen...

Ich habe innerhalb weniger Tage zwei Bestellungen bei Amazon getätigt, die unterschiedlich gelaufen sind. Die erste Bestellung umfasste Styroporkugeln im 100l Pack, und die andere eine Full-HD Kamera. Also, zwei total unterschiedliche Sachen, die ich durch Zufall fast gleichzeitig bestellt habe.

Die Bestellung der Kamera lief direkt über Amazon und hat super funktioniert. Amazon ist ja so übersichtlich, dass ich eigentlich immer finde, was ich suche. Die Kamera hatte ich glaube ich sogar über Google gesucht und dann das Angebot bei Amazon gefunden. Bestellung etc. ging ratz-fatz, weil ich natürlich schon einen Account bei Amazon hatte.

Bereits zwei Tage nach der Bestellung hatte ich mein Paket, das natürlich den korrekten Inhalt hatte und außerdem super verpackt war. Alles war mit Pappe und Styropor gut gepolstert, sodass die Kamera in einem super Zustand bei mir angekommen ist. Das Paket war vollständig und ich war glücklich. Inzwischen habe ich die Kamera ausprobiert und alles funktioniert und ich freue mich immer wieder über mein neues Baby.

Mit den Styroporkugeln war es nicht ganz so einfach. Ich habe sie zwar bei Amazon bestellt, Lieferung etc. sind aber durch TEDsign erfolgt. Ich habe an einem Sonntag bestellt und erst hieß es ein paar Tage lang ‚Versand in Kürze‘, bis mir dann nach einer Woche das Paket zugestellt wurde – obwohl der Artikel als am Lager und versandbereit angezeigt wurde. Man sieht also, wie weit Amazon anderen Shops inzwischen voraus ist, was die Lieferung angeht. Dennoch finde ich es schade, dass anscheinend jeder seine Sachen über Amazon vertreiben darf, auch wenn man eine Woche braucht, um einen Sack Styroporkugeln zu verschicken. In dieser Hinsicht bin ich etwas enttäuscht von Amazon, aber mein Paket ist ja schließlich angekommen. Vielleicht bin ich einfach zu verwöhnt vom Standard-Amazon-Service ;-)

Deutsche Bahn

Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie problemlos alles war...

Ich war neulich mit einer Freundin in Österreich – dort sind wir mit der Bahn hingefahren, nachdem ich seit Jahren keine längere Bahnfahrt mehr unternommen habe. Bisher habe ich lustigerweise immer günstigere Flüge als Bahntickets gefunden, außerdem hört man ja von der Bahn viel Schlechtes. Dieses Mal war eine Bahnfahrt aber günstiger als ein Flug und so ging es mit dem Nachtzug (Liegewagen) nach Österreich und eine Woche später wieder zurück – diesmal am Tag.

Die Reise mit dem Liegewagen war wie zu erwarten recht laut und auch ein wenig turbulent, da der Zug ja auf den Schienen doch ‚ruckelt‘. Zudem kam das häufige Anhalten und Weiterfahren, was mich zwischendurch immer geweckt hat. Allerdings habe ich überraschend viel geschlafen. Zwar immer mit Unterbrechungen, aber immerhin. Meine Freundin konnte leider gar nicht schlafen, weil es ihr zu laut war. Wir lagen ganz unten, also genau an den Rädern, was nochmal zusätzlich für Lautstärke gesorgt hat. Das ‚Zusammenleben‘ mit den anderen im Abteil war ganz gut, die beiden anderen schliefen schon, als wir eingestiegen sind, wir mussten also leise sein – bzw. leiser als der Schienenlärm.

Ein Tipp für Frauen: Es gibt Damenabteile, in denen man nicht nur unter sich ist, sondern die häufig auch relativ leer sind, weil nicht so viele davon wissen. Die Betten waren relativ hart, was ich aber angenehm finde. Die Laken waren sauber, das Kissen bequem und die Decke hat ausgereicht, damit ich nicht friere. Insgesamt also eine überraschend stressfreie Zugfahrt für mich.

Wir sind vier Mal umgestiegen (wir sind in ein unglaublich kleines Nest gefahren), einmal war Schienenersatzverkehr. Trotzdem hat alles erstaunlich gut geklappt und nur der Nachtzug kam mit Verspätung in München an. Dennoch hat die Verbindung gepasst, wir mussten uns nur beeilen, um den Anschlusszug zu bekommen.

Auch die Rückfahrt war zufriedenstellend, wir haben die ganze Zeit Serien auf meinem Laptop geguckt. Den Großteil der Reise haben wir in einem ICE zurückgelegt, der recht bequem war und zudem über Steckdosen zwischen den Sitzen verfügt – ein echtes Plus.

Das Personal war ebenfalls sehr freundlich, sodass wir insgesamt eine angenehme Reise hatten und gerne wieder die Deutsche Bahn buchen. Der einzige Nachteil ist, dass eine Bahnfahrt natürlich länger dauert als ein Flug. Bei kurzen Strecken macht sich das nicht so stark bemerkbar, wegen Check-in, Boarding, Weg zum Flughafen etc. Ab 1000 km Entfernung und bei einer Reise in eine größere Stadt würde ich aber einen Flug vorziehen.

Kopfbahnhof

Perfekter Service, tolle Beratung und sehr nett!

Eigentlich fahre ich nicht so viel mit der Bahn, weil absurderweise die Tickets oft teurer sind als Flugtickets. Jetzt wurde mir aber der Kopfbahnhof empfohlen und so bin ich dort hingefahren, um ein Ticket nach Österreich zu kaufen. Wie die Beratung war und wie wir jetzt nach Österreich gekommen sind, möchte ich euch hier erzählen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass der Berater sehr nett war und sich aufmerksam alles notiert hat (von wo, wohin, wann, wie viele etc.). Dann hat er im Computer nachgeschaut und uns alle Alternativen angeboten. Und zwar hätte es die Möglichkeit eines Europa-Spezial gegeben. Da wir aber kurzfristig gebucht haben, waren die billigen Plätze alle schon weg. Also hat er uns den Tipp gegeben, dass es seit Anfang August eine neue Bahncard gibt, 1+4 heißt die. Mit der bekommt nicht nur der ‚Karten-Besitzer‘, sondern auch bis zu 4 Begleiter 25% Rabatt.

Das Haken an der Sache: Die Fahrt muss bis 10h morgens abgeschlossen sein und es gilt nur für Deutschland. Da wir ja aber nach Österreich wollten (kurz hinter der deutschen Grenze) und da wir den Nachtzug nehmen wollten, der erst um 11h am Zielort ankommen sollte, hatten wir 2 Probleme. Der Reisebüro-Mensch (ich habe leider seinen Namen vergessen, aber er war echt toll) hat aber mitgedacht und erstens herausgefunden, dass die Strecke, die wir fahren wollten, für die Bahn noch als Deutschland zählt – so minimale Überlappungen gibt es wohl. Blieb nur noch das Zeitproblem. Auch das hat er gelöst, indem er das Sparticket einfach nur bis Garmisch-Partenkirchen gebucht hat – Ankunft 9:58. Ab da ist es nicht mehr weit und ein normales Ticket ohne die 25% Rabatt ist nicht so teuer.

So zahlten wir 29€ für die Probe-Bahncard 1+4 und konnten zu einem echt guten Preis Bahn fahren. Die super Beratung, durch die wir bestimmt mindestens 100€ gespart haben (dann wären wir aber sicher nicht gefahren), hat nur 5€ gekostet – da kann man doch wirklich nicht klagen. Insgesamt haben wir knapp 300€ bezahlt: 2 Personen hin und zurück, in der Ferienzeit und vor allem haben wir erst eine Woche vor der Abreise gebucht. Ich hatte Flugverbindungen über München herausgesucht, die waren schon wesentlich teurer – und von München hätten wir ja auch noch weitergemusst.

Alles in allem hat mich dieses Reisebüro davon überzeugt, dass die Bahn doch günstiger sein kann als ein Flug. In Zukunft werde ich wohl öfter hier vorbeischauen, bevor ich eine (innereuropäische) Reise buche. Der Service ist echt gut, nicht teuer und man bekommt eine super Beratung – vor allem für kurzfristige Aktionen besonders zu empfehlen!

Ikea

IKEA ist das Paradies...

Ich liebe IKEA! Ständig könnte ich da hingehen, mir Hot-Dogs und Zimtschnecken kaufen und nebenbei noch ganz viel Kleinkram für mein Zimmer. Meine Eltern haben jede Menge Möbel von IKEA und ich finde den Stil echt schön. Mein Bett und mein Schrank sind auch von IKEA und gefallen mir echt gut.

Neulich habe ich eine Kommode gekauft und zum ersten Mal ein Möbelstück selber aufgebaut. Klischeemäßig sagt man doch immer, dass das nie geht und dass immer Schrauben fehlen oder so. War bei mir jetzt gar nicht so. Ich brauchte nicht mal großartig Werkzeug, weil bereits so ein Schraubendreh-Ding mitgeliefert wurde. Nur einen Hammer habe ich für die Holzdübel gebraucht, Leim für die Schubladen war auch schon mit im Paket.

Die Anleitung war sehr verständlich mit Bildern und auf kleine Unterschiede zwischen einzelnen Schrauben wurde mit Hilfe von größeren Zeichnungen aufmerksam gemacht. So konnte ich die Kommode Schritt für Schritt aufbauen und hatte am Ende das fertige Möbelstück da zu stehen und war echt stolz auf mich :-)
Preislich ist IKEA für die meisten Sachen echt billig, die Qualität geht aber eigentlich, finde ich. Allerdings gibt es auch total teure Sachen von Designern. Die würde ich aber wahrscheinlich nicht kaufen, denn wenn ich schon so viel Geld ausgebe, möchte ich auch etwas Exklusives, was man eben nicht in jedem IKEA kaufen kann.

Die Riesen Kaufhallen finde ich immer toll, da könnte ich stundenlang drin umherwandern und nach Deko-Ideen gucken. Falls man nur mal schnell etwas braucht oder etwas vergessen hat, kann man die Abkürzungen zwischen den Abteilungen nehmen. Das ist echt praktisch und zeugt davon, dass bei der Planung mitgedacht wurde.

Insgesamt kann ich mich nur positiv äußern und jedem raten, öfter zu IKEA zu gehen. Der einzige Nachteil ist, dass viele Sachen inzwischen fast jeder hat. Aber solange die Sachen schön und günstig sind, kann ich damit leben.

Bitten Bech found this review useful

Easyjet

Überrascht vom hervorragenden Service

Eigentlich hatte sich meine Meinung über Easyjet eher zum Negativen gewendet: Während ich früher begeistert war von den günstigen Preisen, habe ich mich in den letzten Jahren ein bißchen über mangelnden Service geärgert. Dass man für Gepäck extra bezahlen muss, fand ich blöd, weil man das auf den Preis noch extra draufschlagen muss, bis man den endgültigen Preis hat. Außerdem hatte ich oft missmutige Stewardessen im Service, die schlechte Laune verbreitet haben.

Neulich war das ganz anders: Die Crew von Basel nach Berlin war super nett, wir haben ungefragt Servietten bekommen, als wir unsere mitgebrachten Muffins ausgepackt haben, die Stewardessen hatten für jeden ein Lächeln und ein Augenzwinkern. Sicher ist das nicht in jeder Easyjet-Crew so, aber ich habe mich trotzdem gefreut und wollte das hier mal zum Ausdruck bringen.

Auch waren Hin- und Rückflug sehr pünktlich und von der Reservierung der Flüge bis hin zur letzten Landung ist alles super gelaufen: Ich konnte per Lastschriftverfahren bezahlen, was ich persönlich sehr angenehm finde, denn meine Kreditkartennummer etc. habe ich nicht im Kopf, das dauert immer so lange. Den Koffer musste ich extra anklicken, was leider eine Preiserhöhung zur Folge hatte – andererseits ist es natürlich praktisch, als Mensch ohne Koffer günstiger zu fliegen. Psychologisch sinnvoller fände ich es, die Preise mit Koffer anzugeben und anschließend zu reduzieren, wenn man ohne Koffer fliegt. Da freut man sich noch, gespart zu haben, statt sich über einen Aufpreis für etwas Selbstverständliches wie einen Koffer zu ärgern.

Die Flüge waren allerdings günstig, pünktlich und überhaupt hat Easyjet dieses Mal all meine Erwartungen erfüllt. Ich revidiere also meine negativ eingefärbte Meinung – zumindest bis zum nächsten Flug.

Netto

Mein liebster Supermarkt

Netto ist mein absolut liebster Supermarkt. Die normalen Supermärkte haben entweder nur eine eingeschränkte Auswahl oder verleiten einen dazu, die teuren Markenprodukte zu kaufen. Bei Netto hingegen (also, dem schwarzen Netto mit dem Hunde, nicht bei dem roten Netto, ehemals Plus) finde ich immer wieder günstige Angebote von Markensachen. So kann ich meine Lieblingsmarken kaufen, ohne mich zu ruinieren.

Die Verkäuferinnen in meiner Filiale sind immer total nett und in dem ganzen Laden herrscht eine gute Stimmung. Wenn ich Fragen zu Lebensmitteln oder anderen Produkten habe, kann ich mich jederzeit an jemanden wenden. Neulich habe ich sogar mal nach einem Kuchenrezept gefragt, und was da wohl noch hineinkommt. War mir zwar etwas peinlich, aber die Antwort fiel zum Glück sehr nett aus.

Die Auswahl ist, trotz der häufig recht kleinen Läden, sehr ansehnlich. Oder es liegt einfach daran, dass ich die Sachen fast alle mag, die es dort gibt. Schön finde ich auch die umfangreiche Obst- und Gemüse-Abteilung, die auch immer mal wieder Bio-Produkte enthält. Im Prospekt gibt es immer Rezeptvorschläge mit Zutaten aus dem Netto-Sortiment. So bekommt man Ideen, was man kochen kann und hat alles gleich in Reichweite. Ein weiteres Plus: Sogar der Preis pro Person wird ausgerechnet, damit jeder Sparfuchs genau weiß, woran er ist.

Cool finde ich, dass man inzwischen auch viele Sachen online bestellen kann – allerdings nicht die Lebensmittel, sondern eher die Sachen aus den Sonderaktionen wie Kameras, Gartenstühle etc. Den Shop werde ich auch auf jeden Fall mal ausprobieren, denn die Auswahl und die Preise finde ich auf den ersten Blick okay.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Shop mit dem niedlichen Hund nur empfehlen kann. Die Einkaufsatmosphäre ist angenehm, das Sortiment gut und die Preise okay.

Europapark

Eine tolle Erfahrung

Ich war vor kurzem mit Freunden im Europapark. Wir hatten total viel Spaß und sind mit allen größeren Achterbahnen gefahren. Von dieser Erfahrung möchte ich ein bisschen genauer berichten.
Wir hatten übelst Glück mit dem Wetter, denn morgens auf dem Hinweg hat es noch total geregnet und wir sahen unseren Tag im Europapark schon dahinschwimmen. Aber als wir gegen 12h ankamen, hörte es auf und die Sonne zeigte sich sogar manchmal. Die ganze Zeit über sind wir nicht nass geworden – außer in der Wildwasserbahn natürlich. Die Preise sind schon ziemlich gesalzen, aber im Vergleich zu Basel, wo wir ein paar Tage verbracht haben, war es fast schon billig. Der Eintritt hat knapp 40 € gekostet, dafür konnte man aber auch mit allem fahren, was man wollte.
Dadurch, dass es morgens noch so doll geregnet hat, war der Park total leer und wir haben nur ganz wenig angestanden. ‚Wenig‘ bedeutet bei den großen Achterbahnen schätzungsweise 20-30 Minuten. Immer noch ganz schön viel für 1-2 Minuten Achterbahn, aber für Europapark-Verhältnisse echt gut.
Die Bahnen machen super viel Spaß und ich habe mich auch in (fast) allen sicher gefühlt. Ich muss sagen, die Eurosat, mit der man im Dunkeln fährt, hat ganz schön gerappelt und ich hatte zwischendurch so meine Bedenken, ob der Wagen in den Gleisen verbleibt. Aber die großen (Blue Fire, Silverstar und Wodan, die Holzachterbahn) haben sich wirklich sicher angefühlt und wir hatten mega Spaß. Die Blue Fire sind wir sogar zwei Mal gefahren, weil sie so cool war. Ganz lustig war auch die Bobbahn: Etwas kleinere Dimensionen, aber man ist trotzdem ganz schön schnell.
Das Mittagessen war leider echt nicht so doll. Wir waren im Café Mille Fleurs und hatten irgendwie was Französisches erwartet. Das Restaurant war aber ‚italienisch‘: Es gab zerkochte Nudeln mit Fertigsauce oder viel zu dicke Pizzen. Das Ganze für knapp 10€, also billiger als in Basel ein McDonald’s Menü, aber trotzdem noch zu teuer. Aber wir waren schließlich nicht zum Essen da.
Insgesamt hatten wir einen tollen Tag, an den ich mich noch lange erinnern werde. Essen würde ich beim nächsten Mal einfach selbst mitbringen.

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Daniela Heiser
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